Die Bernauer Sänger
Unser Chor wurde als Stadtchor Bernau am 11.04.1988 mit sechs Mitgliedern unter der künstlerischen Leitung von Manfred Zöllner gegründet.
Um die bisherigen Chöre stärker zusammenzuschließen, initiierten Hans Kotowski vom Stadtchor Bernau, Dr. Erhard Thomas von der Chorgemeinschaft Blumberg und Eberhard Dierich vom Männergesangsverein "Teutonia" Ladeburg die Gründung eines Sängerkreise im Barnim, der dann am 14.04.1991 ins Leben gerufen wurde.
Mit der Eintragung in das Vereinsregister gab der Stadtchor sich den Namen "Bernauer Sänger e.V."
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Es sollten viele weitere in unserer Chorgeschichte folgen…
u.a. Chorreisen nach Meckenheim, nach Recklinghausen, nach Aalst in Holland, Schwarzenberg, Hettstedt und jüngst nach Frankreich in die Partnerstadt Champigny-sur-Marne / Paris.
Überall sangen wir mit den befreundeten Chören und vertraten mit unserem Chorauftritt unsere Heimatstadt Bernau – wir wurden ihr Botschafter.
Wir sangen, unsere Musik klang ins Ohr
und so wurden wir nach und nach ein richtiger guter Chor,
mit Leid und Freud, das kann man heut sagen.
Doch in diesen schwierigen Lagen, da hatten wir Glück,
dass ein junger muskalischer Mann „Steffen Hofmann“
uns zu dirigieren begann. Jeden Montag so gegen sieben,
ach wo ist die Zeit geblieben. Wir sangen englisch, polnisch,
deutsch und spanisch, französisch, russisch, afrikanisch.
So zogen 15 Jahre in das Land, wir wurden immer besser und wurden bekannt
Das Singen ließ uns zahlenmäßig und qualitativ wachsen und das kulturelle Leben im Barnim regelmäßig mitgestalten. Das Spektrum war sehr vielschichtig, von der Teilnahme am Hussitenfest, am „Tag der Vereine“, Auftritte in der Brandenburger Kurklinik und in sozialen Einrichtungen über die Durchführung diverser Benefizkonzerte und öffentliches gemeinsames Singen besonders in der Weihnachtszeit bis zum Highlight für Bernau - die Organisation von drei Konzerten mit der Mezzosopranistin Kathy Kelly.
Auch unsere Kleidung wurde modernisiert,
der Rock wurde kürzer, die Bluse drapiert.
Die Männer bekamen passend zur Frauengarderobe
Westen Ton in Ton, denn „weinrot“ war die große Mode.
Als dann die Zeit mit Steffen ging zu Ende,
kam mit Andreas wieder eine Wende.
Aus Röcken wurden Hosen, aus weinrot wurde lachs
und in den Proben wurde anfangs weniger gelacht.
Doch mit viel Fleiß und Willenskraft
hat er es mit uns geschafft,
beim Landeswettbewerb zu brillieren
und erfolgreiche Plätze zu belegen.
15 Jahre – eine magische Zahl. Andreas wechselte den Wohnsitz und wir hatten wieder Chorleiterwahl. Diesmal wurde es eine Frau – Simone Schumann-Masur, die sich mit uns verbunden. Wir waren sehr froh, dass wir sie gefunden. Sie führt uns seit 4 Jahren. In dieser Zeit haben wir viel Neues erfahren.
Eine Chorstunde mit ihr fängt nun ganz harmlos an.
Wir massieren die Schultern vom Nebenmann.
Die Stimmbänder und das Gesicht werden auch noch massiert,
damit wirklich nichts blockiert.
Der Oberkörper fällt in die Senke,
so dass auch hinten sich nichts verrenke.
Es wird geklopft, gepustet und auch gestöhnt,
nun die Stimme sich langsam ans Singen gewöhnt.
Mit Simone singen wir noch etwas besser als bisher, singen die alten Lieder modern arrangiert und bereiten mit der neuen Generation der Chormusik langsam unser 40-jähriges Bestehen vor.